Schreiberlebniswelt
Im Sommer 2016 lernte ich bei der Recherche nach Ausstellungsmöglichkeiten für meine Mandalas die Graphologin Claudia Caspers kennen. Nachdem wir uns ein wenig ausgetauscht hatten, fragte sie mich, ob ich Interesse hätte bei einer Veranstaltung der Schreiberlebniswelt meine Mandalas zu präsentieren. Geplant waren zwei Schreiberlebnis-Abende, die zugleich Vernissage und Finissage einer Ausstellung meiner Mandalas sein sollten.
Schrift und Zeichnen
Die Idee fand ich spannend. Der verbindende Ansatzpunkt war, dass Zeichnen und Schreiben beides Kulturgüter sind und unser Menschsein definieren. Ebenso wie Handschrift ist Zeichnen für unsere Entwicklung wichtig. Das Projekt „Schreiberlebniswelt“ sollte auf diese elementar wichtigen Tätigkeiten in Zeiten moderner Technologie aufmerksam machen.
Von 10. September bis 5. November 2016 waren meine Mandalas in einer privaten Sprachschule in der Kaulbachstraße in München zu sehen. Bei der Vernissage hielt ich einen Vortrag und an beiden Abenden konnten die Besucher an einem Mandala-Workshop teilnehmen.
Mit den Aufgaben wachsen
Den Vortrag zu halten und die Workshops zu geben, war für mich eine Herausforderung. Ich ließ mich darauf ein und es wurden zwei sehr schöne Abende. Die Besucher nahmen an den Schreiberlebnis-Stationen teil und tauschten sich über ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus. Alle waren sich einig, dass es unglaublich schön ist, zusammen an einem Tisch zu schreiben, zu zeichnen und einfach zu sein ohne Druck, etwas Bestimmtes erreichen zu müssen.
Aufgehoben oder aufgeschoben?
Eigentlich wollte ich dieses Konzept weiterverfolgen. Daraus wurde bisher nichts. Ich könnte mir aber vorstellen, dieses Konzept irgendwann wieder aufzunehmen.