…indem man es ausprobiert
Neues lernt man am besten, indem man es ausprobiert. Genau das habe ich heute mit meinem neuen Zeichentablett getan. Wobei es ja vor allem wieder einmal eine neue Software ist, die erlernt werden muss, damit ich meine Ideen nach meinen Vorstellungen umsetzen kann.
Anknüpfen an alte Zeiten
Das Tolle ist, dass ich mit dieser Technik an meine Liebe zum Zeichnen von Ornamenten anknüpfen kann – und damit auch an meine Kirchenmaler-Vergangenheit. Für den ersten Versuch eines digitalen Ornaments habe ich eine Zeichnung aus dem Urlaub verwendet. Auf Rab hatte ich ein Skizzenbuch dabei und seit langem wieder gezeichnet. Und am liebsten zeichne ich eben Mandalas oder organische Schnörksel und Ornamente.
Perfekte Mischung aus analog & digital
Mit dem heutigen Ergebnis bekomme ich eine erste Ahnung, was alles möglich ist. Ich arbeite eigentlich nie besonders zielstrebig; im Sinne, dass ich vorher schon weiß, wohin ich will. Bei mir ist alles eher so ein Entstehen während des Tuns. Ich probiere aus, experimentiere und lasse mich von der Begeisterung über Zwischenergebnisse leiten. Die Grafik-Software ist für mich absolutes Neuland. Ich stehe also noch ganz am Anfang, taste mich langsam vorwärts.
Dieser Kontrast!
Was auch nicht unbedingt geplant war, war SCHWARZ. Aber ich bin gerade wieder total begeistert von dem Kontrast der Farbe auf schwarzem Hintergrund. Leider kommt diese Wirkung beim Stoffdruck nicht so brillant heraus. Dennoch bin ich am Überlegen, ob ich es nochmal ausprobiere. Es ist schon eine Weile her, dass ich Muster auf schwarzem Grund auf Stoffe drucken ließ. Es könnte sein, dass sich meine Technik verbessert hat und die Ergegnisse auf Stoff auch besser werden.
Geduld, geduld
Erstmal heißt es aber noch „Geduld, Kristina!“. Es liegt noch ein Weg vor mir, bis ein erstes, brauchbares Musterdesign im neuen Stil entwickelt habe.